Im Cup knapp an der Sensation vorbei

(c) Basketball Austria / Maryna Solovei

Was für ein Wochenende für unsere Flames: Beim Cup Final Four am 3. und 4. Jänner kämpfte sich das Team bis ins Finale und war dort drei Viertel lang drauf und dran, den Titelverteidigerinnen aus Klosterneuburg die Sensation abzuringen. Am Ende mussten sich die Flames nach einem heroischen Fight mit 58:72 geschlagen geben, nehmen aber jede Menge Rückenwind mit.

Semifinale: Frühes Statement gegen UBSC Graz

Schon am Samstag zeigte die Mannschaft, dass die Weihnachtszeit bestens genutzt wurde. Von Beginn an agierten die Flames hochkonzentriert, verteidigten aggressiv und belohnten sich vorne mit Tempo und schnellen Abschlüssen. Der Lohn: ein beeindruckender 15:0 Run, der die Richtung vorgab.

Graz fand danach zwar besser ins Spiel, doch unsere Flammen blieben konsequent, spielten diszipliniert und gingen mit einem klaren 24 Punkte Vorsprung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielverlauf. Die Flames kontrollierten das Match, ließen nichts anbrennen und fixierten mit einem souveränen 72:47 den Einzug ins Cupfinale.

Finale: Drei Viertel lang auf Augenhöhe

Am Sonntag wartete dann ein ganz anderes Kaliber: die Duchess Klosterneuburg, Meisterinnen und Cupsiegerinnen des Vorjahres. Und sie starteten furios. Gleich zu Beginn trafen die Titelverteidigerinnen fünf Dreier in den ersten fünf Minuten und setzten unsere Flames früh unter Druck.

Umso bemerkenswerter war die Reaktion: Trotz des schnellen 4:15 Rückstands blieb das Team ruhig, biss sich in die Partie und arbeitete sich bis zur Halbzeit wieder heran. Beim Stand von 37:44 war alles offen.

Nach der Pause folgte das stärkste Flames Viertel des Spiels. Mit Energie, Mut und intensiver Defense egalisierte das Team den Rückstand und konnte kurz vor Ende des dritten Viertels sogar die Führung übernehmen: 50:49. Die Sensation war greifbar.

Im Schlussviertel forderte das hohe Tempo dann Tribut. Klosterneuburg spielte seine Routine aus, während unsere Flames dem intensiven Spielverlauf etwas Tribut zollen mussten. Am Ende stand ein 58:72, das sich trotz Niederlage wie ein Ausrufezeichen anfühlt.

Ein Wochenende, das Mut macht

Dieses Final Four war für die Flames ein großer Erfolg. Vor Saisonbeginn hätte eine Finalteilnahme kaum jemand erwartet, und doch stand das Team im Endspiel und spielte in einem hochklassigen Finale lange auf Augenhöhe. Die Mannschaft kämpfte sich nach frühem Rückstand zurück, zeigte leidenschaftlichen Basketball und wurde von den Fans dafür lautstark gefeiert.