Bittere Pille in Salzburg!

Das Spiel begann träge. Nach zweieinhalb Minuten lagen die Gastgeber mit 5:2 voran. Dann nahm sich der im ersten Abschnitt überragende Tobias Stadelmann ein Herz und brachte die FLAMES beinahe im Alleingang auf 17:17 heran. 12 Punkte erzielte der Point Guard im ersten Spielabschnitt. Da die Salzburger 7 von 8 Freiwürfen kurz vor der Viertelpause verwerten konnten, gingen sie mit einem 24:19 in die Viertelpause. Nach einem schnellen Korb zu Beginn des zweiten Viertels blieben die FLAMES danach fünf Minuten ohne Korberfolg. Die Salzburger nutzten dies für eine 31:21 Führung. Angeführt von Marko Soldo konnten die FLAMES aber bis zur Pause auf 37:36 verkürzen.
Auch nach dem Seitenwechsel gewann die Partie zunehmends an Härte, blieb aber spannend. Zunächst brachte der Salzburger Sermokas die Hausherren mit 45:38 in Front. Wenig später glichen die FLAMES aber bereits wieder aus. Mit 55:52 ging es in den Schlussabschnitt. Die Partie blieb bis 60:56 eng. In dieser Phase ließen die FLAMES jedoch zahlreiche gute Chancen ungenutzt. Innerhalb von knapp drei Minuten zogen Sanchez und Co auf 69:57 davon. Danach ließen sich die BBU die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und gewann schließlich mit 74:64.
Am kommenden Sonntag sind die FLAMES aber bereits wieder im Einsatz. Gegen die Basket2000 Vienna Warriors wartet ein spannendes Wiener Derby auf alle Fans.
BBU Salzburg 74:64 BASKET FLAMES (24:19 / 37:36 / 55:52)
FLAMES: Stadelmann 15, Soldo 11, Künstner 9, Gavranic 8, Alturban 6, Deimel 6, Koroschitz 5, Kutschera 2, Misangumukini 2, Rohrböck; Fuchs-Robetin, Germ
Salzburg: Sanchez 21, Rakocsevity 17, Sermokas 15, Oluic 7, Rattey 5, Lampl 5, Tomas 4, Joch; Haas, Reichle